Claire Schönborn mit vielversprechendem Auftritt in der Rallye-EM.
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Beim zweiten Lauf des ADAC Opel GSE Rally Cup, der Rallye Vosges Grand-Est rund um das französische Gérardmer, hat Claire Schönborn erstmals das Podium erreicht. Gemeinsam mit Beifahrer Michael Wenzel fuhr die 26-jährige Hunsrückerin im Opel Mokka GSE Rally auf den dritten Gesamtrang. Damit ist sie die zweite Frau, die im elektrischen Markenpokal auf dem Podest steht. „Die Rallye war ein echtes Auf und Ab“, sagt Claire. „Gestern bin ich noch schwer in den Rhythmus gekommen, heute konnten wir vieles besser machen.“
Der Saisonstart bei der ELE Rally in den Niederlanden war zuvor schwierig verlaufen: Claire ging leicht angeschlagen und ohne vorherige Testkilometer im neuen Mokka an den Start. Auch in den Vogesen tat sie sich am Samstag zunächst schwer, vor allem mit dem späten Bremsen auf Bergab-Passagen. „Man spürt nicht sofort, wann die Räder blockieren – das war richtig schwer zu lesen“, erklärt sie. Über Nacht arbeitete das Team die Schwachstellen perAnalyse auf. Am Sonntag zeigte sich die Wirkung direkt bei den Prüfungszeiten: Mehrfach lag das Duo unter den schnellsten zwei bis drei Crews, eine Bestzeit verpasste es nur um rund zwei Sekunden. „Die letzten WP-Zeiten waren genau so, wie ich es mir erhofft hatte“, so Claire.
In der Gesamtwertung des ADAC Opel GSE Rally Cup belegt Claire nach zwei von sieben Läufen den sechsten Platz. Aus der Analyse nimmt sie weitere Ansatzpunkte mit. „Ich habe noch ein paar Stellen gefunden, an denen wir arbeiten können“, sagt sie. „Das Auto funktioniert gut, wenn man verstanden hat, wie man mit Bremse und Gewicht umgeht.“ Der nächste Wertungslauf – die Rallye Weiz in Österreich – steht damit als nächste Gelegenheit an, die in den Vogesen gewonnenen Erkenntnisse umzusetzen.