“Ausrufezeichen zum Abschluss” – das schreiben die Fachjournalisten.
Abschluss in den Ardennen
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Ende November 2025 schrieb Claire Schönborn gemeinsam mit Beifahrer Michael Wenzel ein weiteres beeindruckendes Kapitel ihrer Rallye-Geschichte: Die Spa Rallye forderte alles – extrem rutschiger Asphalt, harte Konkurrenz und anspruchsvolle Bedingungen. Doch Claire gab mehr: Im Opel Corsa Rally6 kämpfte sie sich durch jede einzelne Prüfung und sicherte sich am Ende einen starken 34. Platz im Gesamtklassement (2:11:33,3) – nur Sekundenbruchteile hinter etablierten Piloten und damit weit vorn in ihrer Kategorie!
Präzision trifft auf Tempo
Bereits im Shakedown zeigte sich: Auf diesem schmierigen Untergrund würde jede Nuance zählen. Claire nutzte die Gelegenheit intensiv, um sich mit dem Fahrzeug vertraut zu machen und ihre Linienwahl zu perfektionieren. Die vorherige Analyse ihres finalen WM-Laufs mit Taylor Gill zahlte sich aus: In mehr als der Hälfte der Strecke fuhr Claire genauso schnell oder sogar schneller als der Vize-Weltmeister – Nachweis ihres außergewöhnlichen fahrerischen Talents! Die Analyse offenbarte zugleich wertvolles Potenzial: In einigen Kurven ließe sich durch optimalen Schwung noch Zeit herausholen – ein klares Ziel für die kommende Saison.
Die perfekte Lernplattform
Ein absolutes Highlight: der Opel Corsa Rally6, bereitgestellt von Opel Motorsport und dem Team von Horst Rotter. Dieser seriennahe Rally6 erwies sich als ideales Werkzeug zur Weiterentwicklung. Rallye-Größen wie Teemu Suninen und Manfred Stohl sind sich einig: Gerade ein solches Fahrzeug ohne Allradantrieb oder Differentialsperre ist Gold wert, um präzise Linien zu fahren und maximale Geschwindigkeit aus den Kurven mitzunehmen. Claire bewies genau das – besonders am finalen Tag, als sie eine Bestzeit nach der anderen aufstellte und sich in ihrer Klasse deutlich nach vorn arbeitete.
Kämpferherz schlägt Rückschläge
Die Spa Rallye 2025 wurde zum Showcase von Claires beeindruckender Entwicklung. Trotz eines Reifenschadens am ersten Tag, der wertvolle Minuten kostete, ließ sie sich nicht beirren. Mit konstant starker Performance, zahlreichen Top-Zeiten am zweiten Tag und eiserner Konzentration auf den tückischen Asphaltprüfungen setzte Claire ein kraftvolles Ausrufezeichen.
Der Blick geht nun motiviert nach vorn: Mit den gewonnenen Erkenntnissen im Gepäck und gestärktem Selbstvertrauen steht Claire bereit für neue Herausforderungen.